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3 Schritte nach vor – 1 Schritt zurück

Lesezeit: 3 Minuten Neustrukturierung schon nach ein paar Monaten?
Lesezeit: 3 Minuten

Das Leben geht seinen eigenen Weg

Wir hatten vor ein paar Monaten einen Plan und ohne dass wir es wollten, wurde er zu einem Erfolg. Patchworkmann und Patchworkfrau setzen sich hin und entwickeln eine genaue Zeitleiste, um das Projekt so zu verwirklichen, wie es gemeinsam erträumt wurde. Und siehe da – weit schneller als erwartet haben wir die Stufen erreicht. Und dann kommt das große ABER: Es kommt das Leben dazwischen 😉 Auf einmal stehen nicht nur die eigenen Projekte und die Kinder auf der ToDo Liste, sondern auch zwei neue Jobs auf beiden Seiten. Patchworkmann in eine Vollzeitbeschäftigung mit Außendiensten und vielen Stunden im Auto und bei Patchworkfrau ein Teilzeitjob, der hauptsächlich am Bildschirm und am Telefon stattfindet. Auf einmal sehen die Abende wie folgt aus: Heimkommen, essen, Kinder bespaßen und müde ins Bett fallen. Die neuen Weichen, die gestellt wurden um Ziele zu erreichen, werfen die funktionierende Struktur über den Haufen und werfen uns unbewusst einen Schritt zurück.

Das Leben hat sein eigenes Tempo

Doch was bedeutet ein Schritt zurück? Ist es eine Rückentwicklung oder ein notwendiges „Luftholen“, um erneut in die Hände zu klatschen und neu zu würfeln? Nachdem wir uns gemeinsam an den Tisch gesetzt haben und über unsere Wünsche und Pläne gesprochen haben, ist eines klar: Dieses Projekt braucht einfach eine neue Strukturierung, angepasst an die neuen Lebensumstände. Was einem bewusst sein muss ist, dass jedes Vorhaben sein eigenes Tempo hat. Man darf sich auch eingestehen, dass es manchmal eben länger dauert um auf die nächste Stufe zu steigen. Also akzeptieren wir das Tempo unseres derzeitigen Lebens und stecken unsere Ziele ab. Wie viele Beiträge pro Woche? Welche Themen? Wer macht was? Siehe da, auf einmal entstehen dann auch kreative neue Ideen und man fühlt sich Abend nicht mehr so schlapp, sondern spürt tief in einem das kleine Duracell-häschen, von dem man dachte es wäre noch im Winterschlaf. Nebenbei bemerkt ist natürlich die steigende Anzahl der Sonnenstunden nicht unerheblich für wachsende Energie und Kreativität 😉 

Flexibel sein – das Motto unserer Zeit

Vielleicht geht es dem einen oder anderen genauso am Nerv – die Worte „flexibel“ und „spontan“. Wir sind als Eltern, in diesem Fall meist unerheblich ob Alleinerziehend oder nicht, ständig flexibel und spontan und biegen uns meist in alle erdenklichen Richtungen. Aber auch bei den Dingen, die nicht fremdbestimmt sind müssen wir leider akzeptieren dass wir flexibel sein müssen. Ich kann mich nämlich dazu zwingen am Abend den Laptop zu starten oder den Stift in die Hand zu nehmen, aber wenn die Müdigkeit bereits so tief in den Knochen sitzt und das Gehirn durch die Schulungen in der neuen Firma so gefordert wurden dass kein gerades Wort mehr herauskommt – muss man „flexibel“ sein und akzeptieren dass das Bett die bessere Lösung ist. 🙂 

Lösung: Bei sich selbst bleiben

Die letzten Wochen haben mich aber genau aus diesen ganzen Gründen gestresst. Man möchte doch eigentlich die vielen Gedanken und Ideen niederschreiben und etwas produktives aus ihnen machen. Die Enttäuschung, wenn man dann im Bett liegt und die ToDo-Liste morgen dieselbe ist, ist dann so groß wie die entstandene Unzufriedenheit. Tag für Tag habe ich nun überlegt, wie man ohne Magengeschwür durch solche Zeiten kommt. Denn es hängt meist nicht nur eine Angelegenheit daran, sondern die „ich-mach-es-morgen“ Taktik zieht sich dann auch durch andere Bereiche. Akzeptanz ist sicher eine gute Lösung beziehungsweise der erste gesunde Schritt aus diesem System. „Ich mach was ich kann“ und „Es ist gut so wie es ist“ sind die nächsten beiden Sätze, die die Pulsfrequenz in den Normalbereich bringt. Sich bewusst machen, was möglich ist und wann es möglich ist und für jede Energiephase dankbar sein und sie nutzen. Und wenn der Körper die Pause einforder – ist es einfach wichtig ihm auch nachzugeben. Unser Fazit für unsere Projektpläne werden dieses bei sich bleiben sicherlich mehr beachten. Man vergisst eben oft Qualität vor Quantität. 😉 

 

Wie ist es bei euch wenn ein Projekt oder Aufgaben ins Stocken geraten? Welche Techniken habt ihr oder schmeißt ihr auch mal alles hin? 🙂 

 

 

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