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5 Mama – Tochter Momente, die unbezahlbar sind

Lesezeit: 5 Minuten

 

„5“   Mama–Tochter Momente die unbezahlbar sind

…und wie sie unsere Beziehung stärken…

 

Gerade wenn mehr Kinder im Haus sind, hat man als Elternteil schon oft genug das Gefühl nicht allen Zwergen gerecht zu werden und „genug“ mit ihnen als Individuum zu machen. Und um gleich zur nächsten Problematik zu switchen: Die Mutter-Tochter-Beziehung ist sowieso eine ganz spezielle Angelegenheit angepasst an das Alter und die Entwicklung. Ich nenne die Phase bei der fast sieben-jährigen Erstklässlerin manchmal liebevoll „prepubertär“ 😉

In ihren Augen habe ich derzeit neben Arbeit, Uni, Haushalt und den Zwillingsbrüdern sowieso zu wenig Zeit für sie. Nachdem unsere Patchworkfamily noch in den Kinderschuhen steckt und wir mit zwei getrennten Haushalten auch nicht 100% eine Regelmäßigkeit haben, kommt dann an manchen Tagen noch mein Partner und sein Sohn in die Dynamik dazu.

Wie geht man damit am besten um? An diesem Punkt bin ich schon einmal gespannt, wie so eure Erfahrungen bei dem Thema sind und welche Tricks ihr anwendet, um allen gerecht zu werden?

Dann haben wir unseren großen Clou beschlossen: Bewusste gemeinsame Zeit! Für alle, die jetzt denken: Banal – ist doch eh klar! Wenn man den Familienrhythmus genau anschaut, fällt einem oft auf, wie groß die Ablenkungen sind und wie oft man nur mit „halben Ohr“ dabei ist. Doch unsere Mädels brauchen ganz viel „Mama-Ohr“, um alles zu verarbeiten.

Wir haben für euch die ersten 5 Punkte, die gemeinsam mit dem „großen“ Mädchen beschlossen wurden, um exklusive Mama-Tochter-Zeit zu haben. Voraussetzung hierfür war natürlich die Unterstützung von meinem Schatz, der die Jungs daneben betreut hat oder sie am Spielplatz ausgepowert hat. Und gleich vorweg – eine halbe Stunde am Tag ist schon Goldwert – ohne Smartphone oder sonstige Ablenkung!

1. Wir verwenden alle Farben des Regenbogens

Nachdem sie gerne zeichnet und bastelt haben wir uns beim Einkaufen ein „Neon-Mandala-Buch“ ausgesucht und haben gemeinsam jeder an einer Seite gearbeitet. Durch das eher stupide ausmalen konnten wir beide über ganz viele Themen sprechen und zu uns kommen. Es war ein toller Einstieg in ein sich gegenseitig spüren und da sich im täglichen Geschehen das Malen der Kinder oft eben als Beschäftigung verwendet wird um selber in der Küche zu werkeln, vermittelt das gemeinsame Malen eine enorme Wertschätzung für die Kinder. Es bekommt eine Bedeutung wenn auch die Mama daneben dasselbe macht.

2. Es wird gerührt und gekleckert

Wo verbringt die Mama aus Kindersicht den Hauptteil der Zeit? In der Küche. Leider muss ich zugeben, dass sich das gemeinsam Kochen leider stark minimiert hat. In den Kleinkindjahren wird darauf so geachtet und später im Alltag stehen immer weniger Zeit und Nerven zur Verfügung. Vor allem wenn dann mehrere Kids im Haus sind, ist es klar dass es schwierig ist gleichzeitig genügend Aufgaben für alle zu haben und wenn sie dann ein gewisses Alter noch nicht erreicht haben muss man aus Sicherheitsgründen seine Augen überall haben. Fazit – wir haben uns bewusst Zeit genommen, um Muffins zu machen. Wir haben da ein ganz einfaches Rezept, wo größere Kids auch schon die Äpfel kleinschneiden können. Rezept verlinken wir euch am Ende des Beitrags. Es ist an dieser Stelle auch zu sagen, dass es ganz wichtig ist den Geschwisterkindern klar zu sagen wie wichtig exklusive Mama-Zeit ist. Die Verzierungen können dann alle gemeinsam machen, dann schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Und das gemeinsame Verspeisen ist natürlich ganz wichtig 😉

3. Entdecke die Diva

Was gehört für fast alle Mädels in dem Alter natürlich dazu? Schminken, Verkleiden, Schönmachen 😉 Ich gestehe, natürlich putz ich mich heraus wenn wir mal rein als Erwachsene unterwegs sind, aber für den Alltag fehlt mir Zeit und Lust meine Nägel zu lackieren oder ähnliches. (Oder ich hab einfach die falschen Produkte, die Spülwasser und Co. länger aushalten – für Tipps offen 😊) Zum Thema zurück ist es für die Prinzessin natürlich wichtig, da sie in diesem Alter beginnen, sich zu definieren und da ist das Aussehen natürlich ein großer Punkt. Also haben wir Mamas Nagellackkiste geplündert und die Nägel von Mama und Tochter ganz besonders gemacht. Einfach noch Sticker dazukaufen und die Maniküre ist etwas ganz besonderes. Bei uns gibt es das nur am Wochenende, da ich nicht viel davon halte dass sie in der Volksschule mit lackierten Nägeln herumläuft. Dazu eine Tasse Kakao und während man die Kunstwerke trocknen lässt läuft die Lieblingsplaylist der Prinzessin über AmazonMusic.

4. Wir feiern Party

Zum Thema Musik haben wir uns auch etwas Gemeinsames überlegt. Für Töchter ist es ein ganz wichtiger Moment, wenn die Mama auch einmal crazy ist und durch die Wohnung tanzt. Wenn wir uns ehrlich sind passiert dies doch viel zu selten. Wir versuchen gerade wenn wir viel alleine sind mit den Kindern ein Vorbild zu sein und müssen auch Respekt verkörpern und Kompetenz ausstrahlen. Viel zu selten bekommen die Kinder (im Positiven) mit, wenn die Eltern mal kindisch und locker sind. Also haben wir die Playlist erweitert und ein paar Lieder hinzugefügt, die Mama und Tochter gefallen und drehen im Zimmer die Lautstärke mal etwas mehr auf als „normal“. Mittlerweile ist es bei uns im Abendritual integriert drei Lieder zum „Raustanzen“ aufzudrehen und gemeinsam macht das so richtig viel Spaß und es tut beiden gut. Aber auch wenn am Nachmittag mal früh genug bemerkt wird dass die Stimmung am kippen ist – Lieblingsmusik aufdrehen und gemeinsam kurz alle Pflichten (Wäsche, Küche oder die Hausübung) sein lassen und Luft holen.

5. Kneten, kneten, kneten

Den fünften Punkt habe ich von meiner besten Freundin geklaut (ich geb es zu 😉) Da beim Schlafenlegen die kleinen Brüder meistens Mama-komplett beanspruchen gönne ich der großen Prinzessin und mir die gemeinsame Zeit, wenn die Jungs im Bett sind. Am leichtesten natürlich, wenn die Unterstützung vom Mann da ist, aber auch sonst zu realisieren. Wir vergessen oft, wie sich Kinder bei gewissen Situationen anspannen und wie sie oft am Abend dementsprechend „verspannt“ sind. Also ein beruhigendes Lavendelöl besorgt und die Füßchen unter der Decke gesucht. Mit einigen ganz einfachen Knetgriffen und man kann wirklich soweit nichts falsch machen und alleine die Berührung tut den Kindern so gut. Die Zeit, die man hier investiert kann ich euch sagen, ist auch eine Investition in eine ruhige und entspannte Nacht 😉

Rezept für die Muffins findet ihr HIER 🙂 

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und beim möglicherweise integrieren in bestehende Rituale. Dieses Thema und weitere Ideen werden sicher demnächst noch einige kommen und ich freue mich über euren Input und Berichte. Vielleicht können wir die Liste gemeinsam erweitern und uns gegenseitig dabei helfen unsere Mütter-Töchterbeziehungen zu verbessern. Schreibt uns doch eure Statements in die Kommentare 😊

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