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Bonuskind Erinnerungsbuch

Erinnerungen auf Papier festhalten

Ein Thema, welches mir derzeit einfach ständig im Kopf herumschwirrt: Wie kann man die Papa-Wochenendzeit noch besser nutzen? Oder besser gesagt, welchen Mehrwert kann man für das Bonuskind noch herausschlagen? Genauso wie wir uns in der Firma fragen, welchen Mehrwert wir den Kunden bieten können stellen wir die Frage auch zuhause. Welchen Mehrwert bieten wir unseren Kindern? Ich bleibe ja dabei zu sagen, eine gut genutzte Stunde bringt dem Kind mehr als ein halber abwesender Tag. Deshalb machen wir nun ein Bonuskind Erinnerungsbuch. 

Alltag Kindheit

Niemand ist besser als der andere

Da oft ein Machtkampf zwischen den Elternteilen ausgetragen wird, bei wem das Kind mehr erlebt und die besseren Sachen macht, kann ich nur noch einmal betonen: Hört damit auf! Schafft Momente für euch und die Kinder und achtet nicht auf das Leben des anderen Elternteils. Der eine oder die eine hat mehr „Alltag“, die andere Seite kann mehr „Freizeit“ genießen. Beide Seiten haben ihre positiven und negativen Aspekte.  

Damit sich mein 4 jähriges Bonuskind, der sonst ein Einzelkind ist und auch andere Privilegien dadurch genießt, besser auf unser turbulentes Großfamilienleben einstellen kann, habe ich mir etwas überlegt: ein Bonuskind Erinnerungsbuch. Da zwischen unseren Wiedersehen immer eineinhalb Wochen liegen, möchten wir für ihn etwas „dauerhaftes“ schaffen. Immer am Beginn unserer gemeinsamen Zeit unterhalten wir uns, was er gerne unternehmen möchte. Je nach Aufwand beschränken wir uns auf ca. 5 Aktivitäten. Beispiele derzeit sind Skifahren mit dem Papa, etwas basteln oder ins Schwimmbad gehen.

„Mit den Jungs Ritterburg spielen und mit dem Papa in die Badewanne“ 

Das Bonuskind Erinnerungsbuch schafft auch Sicherheit

Ich habe die Aktivitäten entweder auf die Magnettafel oder auf ein Blatt Papier in Mind-Map Form geschrieben. Einfach, weil ich ein riesengroßer Mind-Map Ordnungsfreak bin. 😉 Datum drauf und fertig. Der kleine Mann kann somit jeden Tag schauen, was noch zu erleben ist. Er bekommt auch das Gefühl komplett integriert zu sein und Mitsprache in den System zu haben.

Er soll sich einfach immer als vollwertiges Familienmitglied fühlen.

Als Erweiterung achten wir auch darauf, zumindest von den Aktivitäten ein Foto zu haben. Am Ende jedes Papa-Wochenendes macht er bei jeder Erledigung einen Haken oder klebt ein Sticker. So sieht er auch, dass er sich darauf verlassen kann. Als Erweiterung haben wir jetzt an jedem Papa-Wochenende einen fertigen Mind-Map-Erlebniszettel und die Fotos setzen wir als kleine Collage zusammen und können ihm dann ein Album erstellen.

Wir finden, es ist eine unbezahlbare Erinnerung an die Zeit, die er mit seinem Papa und „seiner“ Bonusfamilie verbringt und zeigt eben auch die Qualität der gemeinsamen Zeit. Es ist vor allem etwas, was ihr auch machen könnt, wenn die Situation mit dem Expartner/der Expartnerin nicht so entspannt ist oder vielleicht auch negative Wörter über euch fallen. Für euch und euer Kind habt ihr etwas, was ihr gemeinsam anschauen könnt. Vielleicht auch bei größeren Kindern mit Notizen dabei oder ihr schreibt selber ein paar Sätze hin. Quasi als eine Art Tagebuch. Es gibt unzählige Möglichkeiten das Bonuskind Erinnerungsbuch zu erweitern.

Erinnerungen Kindheit

Wir wünschen euch alles Gute und viel Spaß dabei… und freuen uns immer über eure Statements. Ihr könnt uns auch gerne euer Herz ausschütten – ganz anonym per Mail. Wir wissen, wie wichtig es ist, mit jemanden auf Augenhöhe sprechen zu können!

Liebe Grüße und eine schöne Zeit 😉 

 

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