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Zocker, Gamer, Spielkind – Männer bleiben kindisch?!

Lesezeit: 3 Minuten

Prolog:

Ich war Gamer, ich bin Gamer ich werde immer Gamer sein. Den Einstieg hatte ich damals so richtig mit Diablo 1 von Blizzard, von dort aus weiter natürlich zum Diablo 2 und dann auf direkten Weg zu World of Warcraft, wo ich wohl die meiste Zeit meiner Gamerkarriere verbracht habe.

Ausflüge in andere Games wie Eve Online, Aion, Minecraft, Arma 3 uvm. waren auch sehr zeitintensiv. Auch meine Zeit als Youtuber und Twitch Livestreamer hat mich einige Zeit gekostet und ich bereue keine Minute davon 😉

Weiter im Text…

Zocker, Gamer, Spielkind,… egal wie man uns Männer auch noch nennt.
Ich stehe zu der Aussage: „In jedem erwachsenen Mann steckt für immer ein Kind, das spielen will“ 😉 das in jedem Mann für immer ein Kind steckt.

Unterschiedlicher könnten wir aber nicht mit diesem Kind in uns umgehen. Manch einer durfte schon im frühen Alter immer durch und durch Kind sein, sich austoben, ausprobieren und lernen.
Andere wieder mussten bereits früh agieren wie Erwachsene und durften nie richtig Kind sein.

Daraus Schlüsse zu ziehen, wer von beiden jetzt im höheren Alter das Spielen mehr auslebt wäre vermutlich nur durch Langzeitstudien möglich… ich habe dazu keine gefunden.

Selbst bin ich Zocker…

Aber ich kann von mir selbst nur sagen, dass ich immer Kind sein durfte. Bis ca. 14 durfte ich mich ganz und gar meinem Alter entsprechend austoben und vieles erleben und bin bis heute verspielt geblieben.

Ich selbst spiele gerne am PC oder PlayStation, aber auch mit ferngesteuerten Autos, Flugzeugen oder Drohnen. Aber auch diese unbezahlbaren und nicht erzwingbaren Momente in denen ich wie ein 4 Jähriger mit meinem Sohn im Kinderzimmer am Boden sitze und Lego-Burgen baue und meine Fantasie austobe gibt es.

Also wie ihr seht, bin ich selbst „verspielt“ geblieben.
Die Zeit dafür wird allerdings immer geringer, mit Scheidung, neuer Partnerin, Kind mit Besuchszeiten aber auch mit den Kindern der neuen Partnerin. Wo bleibt hier meine eigene „Qualitytime“ wie man sie so schön umschreiben könnte.

Wann kann ich mal wieder einen Radler aufmachen, eine Packung Snacks schnappen und 3-4 Stunden vor der PS4 oder so sitzen ohne ständig gestört zu werden?

Zocker mit Kompromissen…

OK, wir stellen als erstes fest, dass der Tag nur 24 Stunden hat, einige Stunden davon muss man nun mal arbeiten, ein paar Stunden Schlaf könnten auch nicht schaden, also sind wir schon auf einen 10 Stunden Tag reduziert. Zeit mit der Partnerin und den Kids muss ja auch sein. Also müssten für das Zocken ja eigentlich noch ein paar Stunden über sein oder?

Also im Moment ist es extrem schwer diese Zeit zu finden, die Umstellung von 1 doch sehr ruhigen Kind auf 4 aktive Kinder schafft mich oft so sehr das ich zeitgleich mit ihnen um ca. 19 Uhr einfach gern schlafen gehen würde.

Kompromisse gäbe es da viele, aber welche für alle Beteiligten Sinn machen muss ich erst herausfinden.

Ich habe für mich beschlossen am arbeiten und schlafen kaum etwas zu verändern 😉 aber ich werde abends, wenn die Kinder schlafen einfach mal für 1-2 Stunden etwas für mich tun. Aber auch wenn ich mal tagsüber nicht arbeite und alleine bin, dann nicht auf der Couch zu liegen, sondern etwas zu tun das sonst auf der Stecke bleibt.

Wie macht ihr das so Männer?

Habt ihr fixe Tage oder Zeiten, die nur euch gehören?
Habt ihr überhaupt noch Möglichkeiten euren Dingen nachzugehen?

Wie gehen eure Partnerinnen damit um?

Schreibt mir mal in den Kommentaren euer Statement, würde mich sehr Interessieren.

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